Auf diesen Seiten erfahren Sie etwas darüber, wie sich unsere Web-Präsenz über die Jahre entwickelt hat, welche Erfahrungen wir dabei gesammelt und welche Werkzeuge wir eingesetzt haben.

Die Chronik ist in zeitlicher Reihenfolge umgekehrt sortiert, das Aktuelle steht vorn. Neben dieser Chronik, die etwas langfristiger angelegt ist, haben wir auch noch aktuelle Blogbeiträge eingerichtet, wo operativ über Veränderungen, bzw. Weiterentwicklungen informiert wird.

Resümee und wie weiter?

Parallel zur Umstellung unserer Webpräsenz mit dem Web Designer im Jahre 2010 und anderen privaten IT-Aktivitäten beschäftigten wir uns natürlich auch vertiefter mit HTML, CSS und Content Management Systemen und sind sicherlich deutlich bereits einem Anfängerniveau entwachsen, ohne aber für uns in Anspruch nehmen zu können, schon als Webpräsenz-Experte zu zählen. Aber wir kamen im Frühjahr 2011 zu dem Ergebnis, dass auf die Dauer an einer vertieften Beschäftigung mit diesen Themen, mit HTML5, einem konkreten CMS mit Datenbanksystem (MySQL) und PHP wohl kein Weg vorbei führen wird. Und so haben wir uns damals für Joomla! (in der Version 1.6) entschieden und auf diesen Weg gemacht, wie er unter aktueller technischer Umsetzung beschrieben ist. Wir sind gespannt, wo er uns noch hin führen wird?

MAGIX Web Designer

Ein erstes Ziel war es, die Webpräsenz neu und komplett einheitlich zu gestalten und so entschlossen wir uns Anfang 2010 dazu, MAGIX Web Designer zu nutzen. Die Vereinheitlichung unserer Web-Seiten war dann Mitte Mai 2011 abgeschlossen, wobei wir mit der Version 6 starteten und zwischenzeitlich auch jetzt die Version 7 nutzen, inzwischen aber die weitere Entwicklung nicht mehr verfolgt haben.

Beim Web Designer handelt es sich um ein Komplettpaket zur Web-Seitengestaltung mit einem hohen Maß an Bedienfreundlichkeit, relativ hoher Offenheit, was HTML und CSS betrifft (man kann nachträglich noch individiell eingreifen) und einem guten Preis-/Leistungs-Verhältnis. Obwohl wir solch Komplettpaket, welches den HTML-Code und das Layout über CSS in der Projektbearbeitung versteckt, eigentlich nicht wollten, haben uns am Web Designer besonders die sehr variabel zu gestaltenden Grafikmöglichkeiten gut gefallen. Das praktisch wahlfreie Einbinden von Bildern im Text, die Fotogalerie und die sehr gute Bedienunterstützung, z.B. dadurch, dass man Aktionen gleichzeitig auf allen Seiten ausführen kann, haben schließlich dazu geführt, dass wir uns doch für dieses Werkzeug entschieden hatten und es bei Erfordernis, die alten Webseiten zu editieren, auch noch nutzten, bzw. nutzen werden. Vom Ergebnis kann man sich in unserer inzwischen alten Webpräsenz (erste Zeile unserer aktuellen Webpräsenz) überzeugen. Der Web Designer trennt die eigentliche Projektarbeit und die Verfahren zur Unterstützung dazu völlig von HTML und erzeugt den HTML- und CSS-Code als gesonderte individuell angestoßene Aktion als Export aus dem Projekt, wenn dieses eine gewisse Reife erreicht hat. Das bedeutet, man muss sich in die MAGIX-Verfahren zur Projektarbeit zusätzlich einarbeiten und dabei lernt man nichts, aber auch gar nichts zu HTML oder CSS. Insgesamt empfinden wir das Werkzeug zwar einerseits als eine gute Hilfe im Prozess der Gestaltung von strukturell relativ einfachen Web-Projekten, andererseits schlägt unser Herz aber für offene Lösungen.

Der Web Designer wirbt mit der sehr guten Unterstützung für Flash (einer proprietären Technologie von Adobe), die wir wegen ihrer Proprietät noch nicht erprobt haben und wo wir eigentlich damit rechnen, dass sie eines Tages genau so vergessen sein wird, wie es heute bereits die Frame-Technologie ist (solche Voraussagen haben ja die schöne Eigenschaft, dass man sich auch irren kann).Zum Seitenanfang

Die ersten Jahre

Unsere Webpräsenz entstand in der 2. Hälfte der 90-er Jahre des vorigen Jahrhunderts und existiert inzwischen also deutlich länger als 10 Jahre. Sie war am Anfang als "Spielwiese" für das Erproben von Know-How zum Thema HTML gedacht und wird heute teilweise auch noch so genutzt. Sie hat sich aber zu einem privaten Projekt mit Eigendynamik entwickelt (und ein wesentliches Merkmal von Projekten ist ja ihre Ergebnisoffenheit). Am Start dieses Projektes haben wir von der hohen Dynamik und dem damit verbundenen Zeitaufwand, um die Grundtechnologien einigermassen zu verstehen und zu beherrschen, noch nicht viel gewusst. Mit den gewachsenen Erfahrungen haben wir dann auch immer nach Möglichkeiten gesucht, mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst hohen Effekt zu erreichen, wobei das Thema Webpräsenzen in meiner beruflichen Tätigkeit immer nur ein Mittel zum Zweck und nie Hauptgegenstand war.

Am Anfang war unsere Webpräsenz eine einfache Web-Seite mit einfachem HTML.

Ein erster Schritt in Richtung Vereinheitlichung des Layouts war die Nutzung der Frame-Technologie. Es wurde uns aber relativ schnell klar, dass dies kein zukunftsoffener Weg war.

So haben wir auf Tabellen als Designelemente umgestellt und schließlich wurde über die Nutzung von Cascading Style Sheets (CSS) mit der Trennung von Inhalt und Layout experimentiert. Parallel dazu wurden mit dem beginnendem Siegeszug der digitalen Bilder ab 2001 auch verstärkt Fotos in die Webpräsenz eingebaut. So haben wir die Trennung von Inhalt und Design schrittweise vollzogen.

An Werkzeugunterstützung kamen privat vor allem GoLive (aus dem Büro im beruflichen Umfeld), Bluefish (Linux) und Seamonkey zum Einsatz. Für die Einbindung von Fotos und die Fotobearbeitung wurde eine gewisse Zeit Arles Image Web Page Creator genutzt und natürlich Irfanview und GIMP, die auch heute noch genutzt werden. In meiner beruflichen Tätigkeit "erlebte" ich insgesamt 5 CMS und mehrere experimentelle Wikis, in denen ich in unterschiedlichen Rollen agierte, vor allem aber als Autor. Von all den CMS-Lösungen und allen schrittweisen Verbesserungen hatte mich aber keine wirklich richtig überzeugt. Obwohl es heute sehr überzeugende und sehr gute Lösungen auf der Basis von Wikis gibt, konnten mich auch die damaligen Ansätze im beruflichen Umfeld nicht wirklich überzeugen. Die Hauptursache dafür war wohl, dass es sich um experimentelle Anwendungen handelte und nicht um gut und professionell organisierte Projekte.

Privat blieb in den letzten Jahren meiner beruflichen Tätigkeit immer weniger Zeit für dieses Hobby, obwohl es einer intensiveren Beschäftigung mit diesen Fragen bedurft hätte. Das änderte sich erst mit der Freistellungsphase in meiner Altersteilzeit ab Februar 2010, was schließlich zu den Entscheidungen und den zwischenzeitlichen Erfahrungen mit MAGIX Web Designer und jetzt mit Joomla! führte.

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